
Für Angehörige
Einen Hörverlust bemerken meist die anderen zuerst. Diese Seite sammelt, woran er sich im Alltag zeigt und wie sich das Thema ansprechen lässt, ohne jemanden vor den Kopf zu stoßen.

Anzeichen
Wenn Gesellschaft anstrengt.
Der Fernseher läuft lauter als früher, Rückfragen häufen sich, Telefonate werden kürzer. Am deutlichsten wird es dort, wo viele gleichzeitig reden: in der Runde am Kaffeetisch, im Verein. Wer dann seltener mitkommt, hat oft nicht die Lust verloren, sondern das Verstehen. Was noch dazugehört, sammelt Anzeichen erkennen.
Termin vereinbarenAnsprechen, ohne zu drängen.
Die schwierigere Frage ist nicht, ob etwas nicht stimmt, sondern wann und wie Sie es ansprechen. Was meistens fehlt, ist nicht die Einsicht, sondern ein Anlass, der sich nicht wie eine Prüfung anfühlt.
Aus Sorge sprechen, nicht aus Vorwurf
„Du hörst ja nichts mehr“ stellt fest und macht klein. „Mir ist aufgefallen, dass du am Telefon oft nachfragst — geht dir das auch so?“ beschreibt nur und lässt die Antwort offen. Dieser Unterschied entscheidet oft darüber, ob das Gespräch weitergeht.
Eine Messung verpflichtet zu nichts; sie zeigt erst einmal, wie es um das Gehör steht. Was an einem Termin passiert, steht unter So läuft ein Termin ab.
Mitkommen, nicht vorausgehen
Angehörige sind beim Termin willkommen und dürfen mitfragen. Wer den Alltag miterlebt, kann beschreiben, wo es hakt, und das hilft bei der Einstellung. Entschieden wird trotzdem von dem, der die Geräte trägt.
Ohne Einverständnis der betroffenen Person gibt høren keine Auskunft über Messung oder Versorgung, und niemand wird ohne sein Wissen angerufen.
Sich zuerst allein zu informieren, ist kein Umweg. Anzeichen, Ablauf und Kosten erklärt der Ratgeber.
So gelingt der Anfang
Vier Hinweise für den Moment, in dem Sie es ansprechen — sie nehmen niemandem die Entscheidung ab, sie erleichtern den ersten Satz.
- 01
Einen ruhigen Moment wählen
Kein Familienfest, kein Nebenbei im Auto. Zu zweit, ohne Fernseher im Hintergrund.
- 02
Den Online-Hørtest gemeinsam machen
Er dauert wenige Minuten und ist kostenlos. Gemeinsam gemacht, ist er ein Anlass, der sich nicht wie eine Prüfung anfühlt.
- 03
Begleitung anbieten
Gemeinsam hinzugehen nimmt dem ersten Termin das Förmliche. Als Vorschlag, nicht als abgemachte Sache.
- 04
Zuerst allein fragen
Wer noch nicht weiß, wie er es ansprechen soll, lässt sich zurückrufen. Das Formular steht unten auf dieser Seite.
Sie dürfen zuerst allein fragen
Sie müssen niemanden mitbringen und nichts entscheiden. Hinterlassen Sie Ihre Nummer. Im Rückruf geht es darum, wie Sie vorgehen können und was Sie besser lassen.
Rückruf für Angehörige
Im Rückruf geht es darum, wie Sie vorgehen können.